Die deutsche Justiz und der E-Commerce

Diese Woche war es mal wieder soweit, dass mal wieder eine (meiner Meinung nach sinnfreie) Rechtssprechung auf den Weg gebracht wurde. Wie die meisten wissen, ist Werbung an Kunden nur dann gestattet, wenn diese auch ausdrücklich angefordert wurde. Zum Beispiel beim Bestellen in einem Shop und man lässt den Haken bei „Newsletter abonnieren“ drinnen. Daran halten sich mittlerweile auch die meisten Händler. Das aktuelle Urteil klagt jetzt einen Händler an, von dem ein Kunde einem anderen Kunden einen Link zu einem Artikel auf Amazon verschicken kann.

Konkret geht es darum, das ein Online-Händler seine Ware auch über Amazons Marketplace verkauft. Amazon bietet auf seiner Webseite und in seiner App die Möglichkeit an, diesen Artikel, u.a. via E-Mail, weiterzuleiten. Auch an dritte, die den Empfang von Werbung des Händlers niemals zugestimmt haben. Und genau hier liegt der Kackpunkt.

Ein konkurrierender Händler hatte hier Anzeige wegen unlauteren Wettbewerbs erstattet und recht bekommen.

Fazit: Mit dieser Rechtsprechung ist daher derzeit kein Rechtssicherer Verkauf über den Amazon Marketplace und andere Plattformen mit ähnlicher Funktion möglich!

Quellen:
https://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseOLGs/25_01_2016_/index.php http://www.golem.de/news/urteil-amazons-weiterleitungsfunktion-ist-unerlaubte-werbung-1601-118744.html

Facebook und die Sicherheit – Teil 2

In Teil 1 bin ich auf das anmelden eingegangen und wie man dieses sicherer gestallten kann. Ich möchte in diesem Beitrag darauf eingehen, wie man verhindern kann, dass das eigene Profil kopiert wird.

Standardmäßig ist das eigene Faceboook-Profil öffentlich sichtbar und jeder kann die Informationen auf der Pinnwand, die Fotos, die Kontakte u.s.w. einsehen und somit auch mit etwas Fleiß kopieren

Um dies zu verhindern, sollten diese Daten nur dem eigenen Freundes-Kreis angezeigt werden und man sollte auch darauf achten, wen man in seiner Freundes-Liste hat.

Um zu verhindern, dass die eigenen Daten öffentlich zugänglich sind, sollte man seine eigenen Privatsphäreneinstellungen prüfen. Hier man einstellen, wer die Inhalte sehen darf, wer Freundschaftsanfragen schicken darf u.s.w.

Facebook Privatsphäre-Einstellungen und Werkzeuge

Wenn man seine Beiträge nur noch für seine Freunde sichtbar macht, wird man gefragt, ob man die alten Beiträge ändern möchte. Dies sollte man mit „Ja“ beantworten.

In öffentlichen Profile lassen sich Fotos, Beiträge u.s.w.  mit etwas Aufwand oder einem Skript relativ einfach kopieren. Aufwändiger wird es mit der Freundesliste. Hier muss der „Täter“ jeden Freund separat hinzufügen. Wenn man eine Anfrage von jemanden bekommt, den man eigentlich schon in der Liste hat, sollte man die Anfrage auf keinen Fall leichtfertig akzeptieren! Tut man dies, so hat der „Täter“ ebenfalls ungehindert Zugriff auf die nur für Freunde geteilten Inhalte des eignen Profils und man kann selbst kopiert werden, trotz der oben eingerichteten Einstellungen.

Beim Akzeptieren einer Freundschaftsanfrage und auch beim stellen einer Anfrage sollte man die andere Person persönlich kennen und auf einem separaten Weg (WhatsApp, SMS etc.) die Profile abgleichen.

Gefundene Fake-Profile sollten über den Button […] im Profil auf jeden Fall gemeldet werden und die entsprechende Person sollte auch darüber informiert werden.

Facebook und die Sicherheit – Teil 1

Zugegeben, Facebook und Sicherheit passt nicht ganz zusammen. Aber es ist trotzdem unangenehm, wenn jemand das Profil kopiert oder das Profil sogar gehackt wurde.

Grund für letzteres sind in der Regel zu schwache Kennwörter. Man sollte Kennwörter, die eine Aussage haben und mit dem Persönlichen Leben zusammen hängen vermeiden. Dazu gehören unter anderem der Name des Haustieren, Name des Partners oder Kombinationen mit irgendwelchen Datumsangaben bzw. Jahreszahlen. Man sollte kryptische Kennwörter nehmen, die (scheinbar) keinen Sinn ergeben und dieses sollte auch eine Bestimmte länge haben. Je länger das Passwort um so unwahrscheinlicher ein erraten durch ausprobieren.
Um die ganze Passwort-Thematik noch abzurunden ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung empfohlen. Das bedeutet, dass man beim einloggen auf Facebook von einem unbekannten Rechner oder Smartphone zwei Schlüssel benötigt. Der erste Schlüssel ist das eigene Passwort. Der zweite Schlüssel ist eine Zufallszahl. Diese wird, vorausgesetzt man ist mit der App eingeloggt, über die Facebook-App generiert. Durch die Sicherung mit diesen beiden Schlüsseln muss ein „Angreifer“ beider teile besitzen, um sich Zugang zu eurem Account zu verschaffen.
Aber Achtung: Ein kurzes einloggen bei freunden am PC ohne Smartphone funktioniert dann nicht mehr!

Man sollte sich die Punkte unter „Sicherheit“ in den eigenen Profil-Einstellungen mal genauer ansehen und auch durchlesen, was es dort für Funktionen gibt, um sein Konto abzusichern.

Facebook-Sicherheitseinstellungen

Neue Homepage

Nach Jahren wurde es mal wieder Zeit meine Homepage neu zu gestallten. Diesmal wechsle ich von Concrete5 auf WordPress.

Die Seite wird sich in nächster zeit mit Leben füllen…